Was beim Kauf eines Computers zu beachten ist
Wenn Geld keine Rolle spielt, fällt es nicht schwer, einen
schnellen Super-PC zu kaufen. Leider sind nicht viele von
uns in dieser glücklichen Lage, sondern sie haben nur ein
begrenztes Budget zur Verfügung.
Um den Kauf eines überdimensionierten Computers und somit
unnötige Ausgaben zu vermeiden, müssen Sie sich zunächst
überlegen, wofür Sie den Computer hauptsächlich einsetzen
werden.
Die Anforderungen und Anwendungsbereiche lassen sich in folgende
drei Kategorien einteilen:
1. Standardanwendungen
Hierunter versteht man die klassischen Büroanwendungen, wie
Textverarbeitung, Tabellenkalkulationen, Internet-Surfen,
E-Mails senden und empfangen. Diese Anwendungen stellen die
geringsten Anforderungen an die Hardware.
2. Multimediaanwendungen
Dieser Anwendungsbereich umfasst die digitale Bildverarbeitung,
Verarbeitung von Video- und Audio-CD sowie das Abspielen von
DVD-Filmen. Für diese Kategorie sind die Anforderungen an
die Hardware schon etwas höher.
3. Computerspiele
Der Rechner wird hauptsächlich für rechenintensive 3D-Computerspiele
verwendet. Dieser Einsatzbereich stellt absolut die größten
Anforderungen an die Rechnerleistung.
Tip
Versuchen Sie zunächst, Ihren Anwendungsbereich einer dieser
drei Kategorien zuzuordnen. Überlegen Sie, wofür Sie den Computer
hauptsächlich verwenden werden. So vermeiden Sie, dass Sie
sich einen überdimensionierten Computer zulegen, den Sie niemals
ausnutzen können. Nur so können Sie einen billigen PC auswählen,
der auf Ihre persönlichen Anforderungen zugeschnitten ist.
Welcher PC ist für welchen Anwendungsbereich am besten geeignet?
1. Computer für Standardanwendungen
Für die 1. Kategorie Standard- und Büroanwendungen sind die
Anforderungen an den Computer am niedrigsten. Der Grund ist,
dass der Computer die meiste Zeit auf Eingaben des Benutzers
warten muss. Für reine Textverarbeitung würde z.B. ein Computer
mit einer CPU mit 100 MHz Taktfrequenz, 32 MB Hauptspeicher,
einer 2 GB-Festplatte, einer billigen 2D-Grafikkarte und einem
4 fach CD-ROM-Laufwerk völlig ausreichen.
Die heute als Einstiegsmodelle erhältlichen "kleinsten" Komplettsysteme
sind für diesen Anwendungsfall eigentlich absolut überdimensioniert.
Diese Modelle haben üblicherweise eine CPU mit 1000 oder 1300
MHz Taktfrequenz, einen Arbeitsspeicher von 128 MB, eine 40
GB-Festplatte und ein CD-ROM-Laufwerk mit 52facher Auslesegeschwindigkeit.
Diese Überdimensionierung sollte Anlass sein, darüber nachzudenken,
ob es nicht sinnvoller ist, sich seinen Computer aus billigen
Komponenten selbst zusammen zu bauen. Billiger ist es auf
jeden Fall!
Für Office-Anwendungen empfiehlt sich ein 17"- Monitor mit
einer Bildschirmauflösung von mindestens 1024 x 768 Punkten
und einer Bildwiederholrate von mindestens 75 Hz oder ein
TFT-Display. Beim Monitor sollte man nicht unbedingt sparen,
denn ein guter Monitor veraltet auch nicht so schnell wie
beispielsweise ein Motherboard. Wer viel schreibt, sollte
natürlich auch auf eine gute Tastatur Wert legen.
2. Multimedia-Computer
Im Multimedia-Anwendungsbereich sind die Anforderungen an
den Computer schon etwas höher. Die Taktfrequenz der CPU sollte
bei 1000 - 1500 MHz liegen, wobei sich der Unterschied zwischen
1000 und 1500 MHz bei sonst gleichen Rahmenbedingungen subjektiv
kaum bemerkbar macht. Für die digitale Bildbearbeitung ist
ein Arbeitsspeicher von 256 MB empfehlenswert. Eine preiswerte
2D-Grafikkarte ist ausreichend, die jedoch auch in der höchsten
Auflösung des Monitors 16 Mio. Farben einwandfrei darstellen
muss. Eine gute Soundkarte sollte vorhanden sein. Empfehlenswert
ist ein mindestens 19"-Monitor. Von LCD-Displays rate ich
wegen deren schlechter Farbwiedergabe ab. Digitale Bilder
nehmen relativ viel Festplattenspeicher in Anspruch, so dass
eine relativ grosse und schnelle Festplatte (7200 1/min) erforderlich
ist. Wer DVD-Spielfilme abspielen möchte benötigt ein DVD-Laufwerk.
Ansonsten genügt ein preiswertes CD-ROM-Laufwerk.
3. Computer für 3D-Computerspiele
Moderne 3D-Computerspiele stellen heute die größten Anforderungen
an den Computer, weil hier ständig 3D-Daten mit hoher Geschwindigkeit
berechnet werden müssen. Benötigt werden deshalb ein gutes
Mainboard mit leistungsfähiger CPU und schnellem Speicher
(möglichst DDR-RAM). An Arbeitsspeicher sind 256 MB erforderlich.
Wichtig ist eine schnelle 3D-Grafikkarte. Die Festplatte sollte
eine Kapazität von mindestens 80 GB besitzen. Ein CD-ROM-Laufwerk
muss ebenfalls vorhanden sein. Da die neuesten Spiele inzwischen
auf DVD ausgeliefert werden, ist eventuell ein DVD-Laufwerk
erforderlich. Ein TFT-Monitor ist ungeeignet, weil der Bildaufbau
zu langsam ist und schnelle Bewegungen "verschmieren".
Empfehlung
Wenn Sie Geld sparen möchten, sollten Sie einen billigen
Computer kaufen, der genau Ihrem hauptsächlichen Anwendungsbereich
entspricht. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn Sie Ihren Computer
lediglich für Textverarbeitung, Internet-Surfen und E-Mails
senden nutzen wollen, sehe ich überhaupt keinen Grund,
warum Sie dafür mehr als 400 EUR ausgeben sollten.
Günstige Einsteiger-PC sind bereits unter 300 EUR zu erhalten, wie z.B. der Avitos Starter.

Beim Avitos Starter sorgt ein AMD-Prozessor in Verbindung mit 256 MB Arbeitsspeicher und einer 40 GB Festplatte für überzeugende Performance. Auf dem Biostar M7NCG-400 Mainboard sind Grafik, Sound und Netzwerkanschluss integriert. Neben Grafik und Sound onboard ist der Rechner noch mit einem 32/52/52x CDRW-Laufwerk ausgestattet. Der Rechner ist in einem Midi-Tower-Gehäuse untergebracht. USB 2.0-Unterstützung und der 8fach-AGP-Slot runden das Bild ab.
Mehr zum Avitos Starter finden Sie hier.
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