Geld sparen bei Druckerkartuschen
Stiftung Warentest: Qualitätsunterschiede minimal
Wem beim Drucken die Farbe ausgeht, der muss tief in die Tasche
greifen: Originalpatronen von HP, Canon oder Epson sind oft teuer. Eine
Alternative sind Kartuschen von Fremdfirmen. Stiftung Warentest hat sie
untersucht, mit dem Ergebnis: Günstig ist oft gut.
Die Warentester verglichen 20 Patronen-Sets von Fremdanbietern wie
Geha oder Pelikan mit drei Originalen von Canon, HP und Epson. Elf der
getesteten Fremdpatronen konnten überzeugen. Mit ihnen kann man bei den
Druckkosten mindestens 40 Prozent sparen, mit einigen sogar bis zu 80
Prozent. Das Druckergebnis sei dabei durchaus mit dem der
Originalpatronen vergleichbar, so Stiftung Warentest.
Bei Druckern von Epson boten sechs der sieben getesteten Tinten eine
qualitativ vergleichbare Alternative, bei HP druckte jede zweite
Ersatzpatrone gleich gut oder nur etwas schlechter. Canon schnitt
insgesamt besser ab: Nur zwei von sieben Konkurrenten lieferten
vergleichbare Qualität wie der Hersteller. Auch absolut betrachtet liegt
Canon mit dem Qualitätsurteil "Gut" der Stiftung Warentest vorne, aber
Geha und Pelikan als Zweithersteller folgen nur knapp geschlagen.
Garantieanspruch trotz fremder Kartusche
Insgesamt kommen die Warentester zu dem Ergebnis, dass es sich fast
immer lohnt, eine Fremdpatrone zu kaufen. Die Qualitätsunterschiede seien
minimal. Stiftung Warentest weist außerdem darauf hin, dass die Garantie
für einen Drucker nicht erlischt, wenn man fremde Kartuschen einsetzt.
Ausnahme: Es kann nachgewiesen werden, dass der Schaden durch genau diese
Patronen entstanden ist.
Alle Ergebnisse können Sie in der Zeitschrift Test, Ausgabe 11/2003
nachlesen.

Diese Patrone von Pelikan ersetzt die Patrone HP Nr. 45.
Sie kostet ca. 25 EUR und ist somit ca. 50 % billiger als die Original-
Patrone.
Alternativpatronen sind u.a. von folgenden Firmen erhältlich:
Pelikan, Geha, Pearl, Ink-Again, Jet Tec, KMP, Rotring.
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