Monitor
Die Wahl des richtigen Monitors ist eine wichtige Entscheidung beim Kauf
eines Computer-Systems. Die Qualitätsunterschiede sind hier besonders
groß und eine falsche Entscheidung wirkt sich nicht nur in
finanzieller Hinsicht negativ aus, sondern kann auch gesundheitliche
Beeinträchtigungen zur Folge haben. Häufig wird aber - speziell
beim Kauf von Komplettsystemen - auf die Qualität des Monitors kaum
geachtet.
Der Monitor ist die relativ teuerste Komponente Ihres Computer-Systems.
Dies bedeutet, dass Sie eine Menge Geld sparen können, wenn Sie die
richtige Entscheidung treffen und einen billigen Monitor auswählen.
Grundtypen
Es gibt zwei Grundtypen von Bildschirmen: zum einen der klassische CRT-
Bildschirm (Cathodic Ray Tube; Abb. 2) und zum anderen der in den letzten
Jahren auf den Markt gekommene Flüssigkeits- bzw. LCD-Bildschirm
(Liquid Crystal Display).

Ein LCD-Monitor (links) benötigt wesentlicher weniger
Platz als ein herkömmlicher CRT-Monitor (rechts).
Im Hinblick auf Gewicht und Platzbedarf ist der LCD-Bildschirm klar im
Vorteil. Ein LCD-Bildschirm mittlerer Größe wiegt nur ca. 4 kg
und ist nur ca. 15 - 20 cm tief, während ein CRT-Bildschirm gleicher
Größe ca. 20 kg wiegt und 45 cm tief ist.
Der dritte große Unterschied zwischen beiden Bildschirm-Typen ist
der Preis: LCD-Bildschirme sind wesentlich teurer als normale CRT-
Monitore.
Wichtige Merkmale des Monitors
Bildschirmgröße (Bildschirm-Diagonale)
Gängige Bildschirmgrößen sind 15 bis 19 Zoll. Für
normale Büroanwendungen und Internet-Surfen dürfte ein 17 Zoll-
Monitor in der Regel ausreichend sein. Für CAD, Bildbearbeitung und
Desktop-Publishing ist jedoch ein 19- oder 21 Zoll-Monitor empfehlenswert.
Große Monitore haben den Vorteil, dass Sie mit einer hohen
Auflösung arbeiten können, die Texte aber dennoch noch groß
und leserlich dargestellt werden.
Auflösung
Unter Auflösung versteht man die Anzahl der Bildpunkte und der
Bildschirmzeilen. Bei einer Auflösung von 1024 x 768 kann der Monitor
1024 Bildpunkte pro Zeile und 768 Zeilen darstellen. Bei dieser
Auflösung läßt sich ein Bild mit einer Breite von 1024
Pixeln und einer Höhe von 500 Pixeln vollständig auf dem
Bildschirm darstellen.
Eine hohe Auflösung ist vor allem für grafische Anwendungen
sinnvoll. Auf der anderen Seite werden Texte bei einer hohen Auflösung
relativ klein dargestellt. Dies bedeutet, dass sich ein Monitor mit einer
sehr hohen Auflösung dann nicht lohnt, wenn er nur für
Textverarbeitung oder Internet-Surfen verwendet werden soll.
Vertikale Bildschirmwiederholfrequenz
Dieser Wert gibt an, wieviele Bilder pro Sekunde vom Monitor neu
aufgebaut werden können.Für ein flimmerfreies, stabiles und
ergonomisches Bild ist mindestens eine Frequenz von 75 Bildern pro Sekunde
(75 Hz) erforderlich. Fachleute empfehlen sogar eine Frequenz von 85
Bildern pro Sekunde.
Horizontale Bildschirmwiederholfrequenz
Sie gibt an, wieviele Zeilen der Monitor in einer Sekunde darstellen
kann, d.h. wie oft der Elektronenstrahl von links nach rechts wandert.
Bildschirmmaske
Der Lochabstand (dot pitch) gibt an, wie groß der Abstand der
einzelnen Bildpunkte ist. Je kleiner der Lochabstand ist, um so
schärfer ist das Bild. Der gängige Lochabstand beträgt 0,28
mm. Gute Monitore haben einen dot pitch-Wert von 0,26 mm.

Der 17"
Monitor Yakumo 772N ist hier für 99,90 EUR preisgünstig zu haben.
Bildqualität - Strahlungsarmut
Achten Sie bei der Bildqualität auf ein scharfes, nicht verzerrtes
Monitorbild mit entsprechenden Einstellungsmöglichkeiten. Ein
ergonomischer Monitor sollte auch möglichst strahlungsarm sein. Die
entsprechenden Normen sind MPRII und TCO92 (strengere Norm).
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